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DVD-Rip

von: xdatum: 2010-01-03Klicks: 3623

Bezeichnung für Quellmaterial

Als Ausgangsmaterial für Bild und Ton (evtl auch Untertitel) dient eineDVD oder eine Laserdisk.Die Videospur eines Rips liegt meistens in einem modernen Codec vor:XviD, DivX oder x264, während die Audiospur nur selten neu Encodiertwird. Typische Formate für Audiospuren sind AC3, OGG oder AAC.

Qualität

Die Grösse des Rips ist sehr unterschiedlich. Einige komprimierendie DVD auf die Grösse einer einzigen CDrom, andere bevorzugen etwasgrössere Ergebnisse (zugunsten der Qualität)

Qualitativ sind DVD-rips meistens exzellent, allerdingsfindet man zu neuen Filmen nur sehr selten sowas, da die offiziellenDVD oder Laserdisks erst einige Zeit nach Kinostart in den USA auf denMarkt kommt. Sehr gängig sind in dieser Beziehung die R5-Ripps.

Auflösung

Was das Bild angeht, gibt es ganz unterschiedliche Auflösungen. Abder DVD kommt das Bild immer in 576x720 Pixel daher, allerdings miteiner Verzerrung (horizontal gestaucht, da 16:9)Die DVD-rips liegen meistens in einem Pixel-Seiten-verhältnis von 1:1vor, sprich: die verzerrung muss irgendwie entzerrt werden.

Gerade an diesem Punkt kann man gute von schlechten Rippsunterscheiden. Schlechte Ripps verkleinern die HÖHE und lassen dieBreite konstant (XYZ*720 Pixel). Vorteil: Die DVD passt so garantiertauf eine einzige CDrom. Nachteil: viele Details gehen flöten.

Gute Ripps hingegen vergrössern die BREITE, bis das Verhältniswieder stimmt. (1008*XYZ pixel). Dadurch generiert man zwar mehr Daten,als unbedingt nötig, man verliert aber in der Höhe keine Details.

Codec

Gängig sind die Codecs DivX, XviD und x264, wobei x264 mit abstandder modernste codec ist. Nachteil: er ist etwas kompliziert in derHandhabung. Vorteil: Gute Bildqualität, selbst bei "zu" niedrigerBildrate (das Bild verblöckelt nicht so stark, wie bei XviD und DivX,es wird nur unscharf).

Typische Bitraten:Je nach Auflösung und Qualität schwanken die Bitraten zwischen 800kbps (schlecht) bis hoch zu 1600kbps. Mit einem Zweipass-Verfahren beim Encodieren kann diese Bitrate passend zu den Bewegungen im Bild variieren.